Hufschuhe glänzen selten mit gutem Handling. Eine Ausnahme dieser Regel: Der Old Mac´s G2 des amerikanischen Herstellers EasyCare Inc. Praktisch sind vor allem die verschiedenen Klett- und Riemenverschlüsse, die ein problemloses An- und Ausziehen sicherstellen.
Vorteilhaft an diesem System ist in erster Linie, dass man die Schuhe schnell überziehen kann und dass man hierfür praktisch keine Kraft benötigt. Bei Schnallenschuhen sieht das anders aus. Hier lassen sich die Modelle nur unter großen Anstrengungen fixieren, zudem ist das Öffnen der Schnalle meist nur mit einem speziellen „Ausziehhelfer“ möglich. Im Gegenzug hat der Klettverschluss allerdings auch Nachteile. Zum einen ist der Sitz in aller Regel weniger eng und deshalb auch zwangsläufig weniger stabil. Und zum anderen leiern – wenn auch nicht unbedingt zwingend – entsprechende Modelle unter Umständen recht schnell aus. Es liegt daher auf der Hand, dass sich der Old Mac´s G2 nicht unbedingt für extreme Geländetouren, sondern eher für den normalen Freizeitreitspaß eignet.
Da der Schuh den Huf komplett umschließt umschließt, sollte man dem Pferd außerdem eine gewisse Eingewöhnungszeit zugestehen. Das kann beispielsweise in Form von entspannten Spaziergängen geschehen, die mit der Zeit länger werden und irgendwann in richtige Ausritte übergehen. Wer darauf verzichtet, riskiert möglicherweise schmerzende Wundstellen, die wiederum entscheidend das Verhalten des Pferdes beeinflussen können. Verfügbar sind die Größen null bis elf, wobei die kleinste Variante zwischen 100 und 105 Millimetern breit und zwischen 105 und 110 Millimetern lang ist.
Letztlich muss jeder selbst entscheiden, was wichtiger ist: ein Höchstmaß an Stabilität oder eine gute Handhabung. Wer sich für Letzteres entscheidet, macht beim EasyCare Inc. Old Mac´s G2 sicher wenig verkehrt. Bestellen kann man den Hufschuh derzeit bei verschiedenen Online-Shops für 185 EUR pro Paar.
Hufschuhe sollen gewährleisten, dass sich die Hufe nicht abnutzen. Der Easyboot Bare scheint diese Aufgabe weitgehend zu erfüllen, denn das Modell wurde vom amerikanischen Hersteller EasyCare Inc. praktischerweise mit einer geschlossenen Sohle ausgestattet.
Die Schale eignet sich grundsätzlich für eher runde Hufformen und verfügt an beiden Seiten über einen Metallstreifen mit mehreren eingestanzten Löchern. Die Löcher wiederum fixiert man an einer der seitlich angebrachten Schrauben, das heißt: Man kann den Schuh an individuelle an individuelle Eigenheiten des Hufes anpassen.
Beim Material wiederum kommt Polyurethan-Kunststoff zum Einsatz, das überaus resistent gegenüber Verschleißerscheinungen sein soll. Zudem zeichnet es sich laut Hersteller durch seine guten Dämpfungseigenschaften aus. Positive Konsequenz: Der Bare lässt sich nicht nur in einer Reithalle mit Sandboden nutzen, sondern auch auf unebenem Gelände in freier Natur. Darüber hinaus betont EasyCare die gute Atmungsaktivität des Materials.
Ansonsten verfügt der Schuh noch über eine Gamasche, die für die nötige Stabilität sorgt. Sie umschließt den Fuß vollständig und wird per Klettverschluss festgezurrt. Glaubt man den bisher im Netz veröffentlichten Erfahrungsberichten, soll die Gamasche außerdem ziemlich weich sein. Man muss also keine Angst vor schmerzhaften Schürfwunden haben. Verfügbar sind alle möglichen Größen, wobei sich die kleinste Variante mit einer Breite von 78 bis 85 Millimetern und einer Länge von 85 bis 92 Millimetern speziell für Ponys eignet.
Der EasyCare Easyboot Bare schützt die Hufe vor Abnutzung und bietet nach Ansicht der Netz-Community ein durchaus ordentliches Handling. Wer Interesse hat, muss bei verschiedenen Online-Shops pro Paar derzeit exakt 165 EUR auf den Tisch legen.
Der Easyboot Edge des amerikanischen Herstellers EasyCare Inc. weckt in zweifacher Hinsicht Interesse. Erstens bietet er ziemlich gute Dämpfungseigenschaften. Und zweitens lässt sich der Hufschuh relativ leicht auf- und abziehen.
Dieser Ansicht sind zumindest einige Verbraucher im Netz, die den Schuh etwas näher unter die Lupe genommen haben. Positive Erwähnung findet vor allem die Tatsache, dass der Hersteller auf einen Trachtenriemen verzichtet hat. Dadurch lasse sich der Schuh ohne nennenswerten Kraftaufwand über den Huf ziehen. Praktisch in diesem Zusammenhang sei zudem, dass die Hufschale vorne über eine bewegliche und mit weichem Gummi gepolsterte Zunge verfüge.
Darüber hinaus sind die Nutzer insbesondere vom Schließmechanismus überzeugt. Hier setzt EasyCare nicht auf die meist ziemlich unhandlichen Schnallen, sondern auf ein Raster aus rostfreiem Metall. Das Raster lässt sich mit einem mitgelieferten Schlüssel (Easy Key) eindrehen, um dadurch den optimalen Sitz zu finden. Glaubt man den bisher im Internet veröffentlichten Erfahrungsberichten, soll das Ganze tatsächlich kinderleicht von der Hand gehen – selbst bei starker Verschmutzung.
Ebenfalls positiv bewertet das Gros der Verbraucher die Dämpfungseigenschaften des Schuhs. Das Modell federe Unebenheiten im Gelände hervorragend ab, was gerade während der Umstellung von Eisenbeschlag auf Barhuf hilfreich sei. Weniger gut kommt hingegen die ziemlich überschaubare Bandbreite an verfügbaren Größen an. Konkret gibt es lediglich vier Modelle, wobei sich das kleinste für Hufbreiten von 111 bis 116 Millimetern und Huflängen von 118 bis 124 Millimetern eignet.
Unterm Strich machen die positiven Erfahrungswerte in puncto Handling und Dämpfung trotzdem neugierig. Wer Interesse hat, muss für den EasyCare Easyboot Edge im Internet derzeit pro Paar rund 192 EUR auf den Tisch legen.
In Notfällen könnte der Easy AL5500 zum rettenden Strohhalm werden – beziehungsweise, genauer ausgedrückt, ein Strohhalm könnte die Rettung sein. Denn das von ACE Technik vertriebene Alkoholtestgerät kann nicht nur mit einem Mundstück des Herstellers benutzt werden, sondern alternativ dazu auch mit einem simplen Strohhalm – ein Utensil, das in Kneipen oder auf Party in Massen vorhanden ist. Wer allerdings möglichst zuverlässige Messergebnisse wünscht, sollte lieber darauf achtgeben, immer ein Mundstück dabei zu haben.
Alkoholtestgeräte, bei denen in ein Mundstück geblasen werden muss, gelten in der Regel als deutlich zuverlässiger als Modelle, die lediglich kleine Schlitze zum Reinpusten haben – der Atem wird im ersteren Fall nämlich gezielt zum Sensor gelenkt, im letzteren Fall mal mehr, mal weniger genau, woraus sich massive Schwankungen bei den Messwerten ergeben können. Doch die sichere Methode hat einen Nachteil: Zusätzlich zum Gerät muss eines der doch recht kleinen Mundstücke mitgeführt werden – und kleine Dinge haben, wie jeder weiß, die Tendenz, leicht verloren zu gehen. Man muss dem Hersteller ACE daher für die Idee, einen Alkoholtester auch mit einem schnöden Strohhalm anstelle eines Mundstücks benutzen zu können, großes Lob zollen. Schließlich ist auf fast jeder Party ein Strohhalm aufzutreiben, die Messergebnisse fallen aber, worauf der Hersteller ausdrücklich hinweist, in diesem Fall nur „genau“ aus, während sie mit Mundstück „sehr genau“ sein solle.
Dies wiederum bestreiten einige Käufer des Alkoholtesters massiv, das Gerät sei mitnichten als zuverlässig zu betrachten, da die Ergebnisse in etlichen Fällen nicht nachvollziehbar seien. Dieser Behauptung widersprechen jedoch andere Kunden ebenfalls vehement und zeigen sich dementsprechend zufrieden von dem nicht einmal 70 EUR teuren Gerät – und genau in letzterem liegt die eigentlich Crux. Denn der ACE stellt speziell in finanzieller Hinsicht eine große Ausnahme dar. Der Markt ist nämlich klar in zwei Klassen aufgeteilt – auf der einen Seite die Low-Budget-Geräte für 10, 30 EUR, die jedoch in den meisten Fällen mit sehr schlechten Bewertungen bedacht werden. Ihnen stehen wiederum um einiges seriösere Geräte gegenüber, die jedoch in der Regel im dreistelligen Bereich liegen. Der ACE möchte diese Lücke gezielt schließen, die widersprüchlichen Kundenbewertungen machen jedoch eine einigermaßen zutreffende Einschätzung seiner Zuverlässigkeit sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich – nur ein unabhängiger Test wäre dazu in der Lage, dieses Dilemma aufzulösen. So bleibt am Schluss nur zu hoffen, dass sich Fachleute möglichst schnell diesem Problem widmen. Denn das von vielen als „schönster“ Alkoholtester empfundene Gerät steht aufgrund seiner Auszeichnung mit 68 EUR (Amazon) sicherlich bei nicht wenigen interessierten Kunden auf der Wunschliste – sei es als als rettender Strohhalm oder lediglich zur gelegentlichen Befriedigung der eigenen Neugier.
Die meisten Hufschuhe lassen sich entweder über ein Klettband oder über mehrere Schnallen festziehen. Nicht so beim Easyboot Epic des amerikanischen Herstellers EasyCare Inc. Hier kommen beide Systeme zum Einsatz.
Erstens verfügt der Schuh über eine Gamasche, die das Bein komplett umschließt und per Klettverschluss festgezurrt wird. Und zweitens ist an der Frontseite eine Schnalle montiert, mit der man den Schuh letztendlich fixiert. Praktisch dabei: Für das Stahlseil gibt es insgesamt drei Ösen. Der Schuh lässt sich also zumindest teilweise an unterschiedliche Hufformen anpassen. Auf der anderen Seite ist zum Schließen der Schnalle jedoch ziemlich viel Kraft nötig. Nach Ansicht einiger Fachleute sollte der Schuh sogar so fest sitzen, dass sich die Schnalle nicht mehr per Hand, sondern nur noch mit einem speziellen Auszieher öffnen lässt.
Beim Material wiederum setzt das EasyCare auf Polyurethan-Kunststoff, der besonders resistent gegenüber Verschleißerscheinungen sein soll. Positive bemerkbar macht sich das etwa bei extremer Witterung wie Regen oder Schnee. Darüber hinaus zeichnet sich das Material durch seine stoßdämpfende Wirkung aus. Positive Konsequenz: Der Schuh macht nicht nur in Reithallen, sondern auch bei Kutschfahrten oder anspruchsvollen Ritten durch unwegsames Gelände. Zudem betont der Hersteller, dass der Schuh atmungsaktiv sei und deshalb einen ordentlichen Tragekomfort garantiere. Verfügbar sind insgesamt elf Größen, wobei sich das kleinste Modell mit einer Breite 78 bis 85 Millimetern und einer Länge von 85 bis 92 Millimetern speziell an Ponys richtet.
Der EasyCare Easyboot Epic ist flexibel einsetzbar, allerdings könnten vor allem Einsteiger mit dem Schließmechanismus Probleme haben. Wer zuschlagen möchte, muss für den Hufschuh pro Paar im Internet derzeit rund 165 EUR auf den Tisch legen.
Die Aussichten sind verführerisch: Einmalig 14 EUR investiert, beim nächsten Kneipen- oder Partybesuch bequem in die Hosentasche gepackt und mitgenommen, und nach dem letzten Bier ein bisschen in das Gerät pusten, und schon vermeldet der MQ 120, ob man noch fahrtüchtig ist oder nicht – gemeint ist letzteres natürlich in einem rein juristischen Sinne. Doch diese Vorstellung ist trügerisch. Denn das von Maniquick vertriebene Alkoholtestgerät ist zwar tatsächlich für wenig Geld zu haben und ziemlich handlich, in puncto gesicherte Messergebnisse jedoch in etwa so zuverlässig wie der Tresennachbar.
Ob man mit dem Fahrrad oder mit dem Auto unterwegs ist spielt keine Rolle: wer betrunken erwischt wird, wird bestraft. Ein kleines handliches Messgerät, immer in der Tasche vorsorglich mitgeführt, könnte für dieses Dilemma die Lösung sein. Ist es aber nicht, zumindest nicht in Form des Maniquick. Die von ihm angezeigten Messwerte sind nämlich nicht nur dem Anschein nach, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit wenig zuverlässig – diesen Schluss lassen jedenfalls die zahlreichen negativen Bewertungen des Alkoholtestgeräts des Herstellers zu. Viele „Testpersonen“ hatten sogar den Eindruck, dass das Gerät die Messergebnisse mehr oder weniger willkürlich generieren würde – ob man so weit gehen muss, ist allerdings fraglich. Sicher ist auf jeden Fall, dass die Bedienung ohne Mundstück an sich schon eine Fehlerquelle darstellt – die Atemluft trifft nämlich erfahrungsgemäß mal mehr, mal weniger gut auf die Schlitze, hinter denen sich der Alkoholsensor befindet. Dies führt zum Beispiel dazu, dass sich bei Kontrollmessungen sehr häufig ein anderes Ergebnis zeigt, was wiederum das Vertrauen in das Gerät ungemein mindert. Da das Gerät keinerlei Feedback liefert, sollte etwa die Messprozedur nicht korrekt abgelaufen sein, wird der User nach jedem Messversuch mit der Frage allein gelassen, inwieweit ausgerechnet der soeben ermittelte Alkoholpegel nun der Wahrheit entspricht oder nicht.
Die meisten raten daher dazu, das Alkoholmessgerät lediglich als Partyspaß zu benutzen – ein Schicksal, das der Maniquick mit so vielen Kollegen seiner Kategorie teilen muss. Denn auch die meisten anderen Alkoholtestgeräte unter 20 EUR – der Maniquick ist momentan für 14 EUR (Amazon) zu haben – werden von den Kunden als launisch, zu ungenau und damit gleichzeitig als unzuverlässig bewertet. Das Risiko, trotz eines laut Messgerät noch tragbaren Alkoholpegels bei der anschließenden Polizeikontrolle eines besseren belehrt zu werden, ist einfach zu groß.
Über Trendmedic wird der TM-7500 vertrieben, ein Alkoholtestgerät für den privaten Gebrauch, das sich durch ein besonders gut ablesbares Display auszeichnen soll – dies behaupten jedenfalls Kunden, die sich das Gerät zur Überprüfung ihres Alkoholpegels zugelegt haben. Letzteren übrigens zeigt das Testgerät recht zuverlässig an – womit sich erneut bewahrheitet, dass für ein gutes, zuverlässiges Alkoholtestgeräte mit einem dreistelligen Betrag gerechnet werden muss.
Denn etliche Praxistests sowie zahlreiche Erfahrungsberichte von Kunden belegen immer wieder: Alkoholtester, die für deutlich unter 50 EUR zu haben sind, sollten höchstens als Partygag eingesetzt werden – und nicht wenige scheitern sogar bei dieser Aufgabe. Wer hingegen mit seinem Gerät Werte erzielen möchte, die zumindest sehr nah an die möglichen Messergebnisse bei einer Polizeikontrolle heranreichen, muss tiefer in die Tasche greifen und sich ein Gerät mit einem elektrochemischen Sensor zulegen. Zu den möglichen Kandidaten bei einer Kaufentscheidung darf sich das Modell von Trendmedic zählen. Wie im Internet zu lesen ist, liefert das Gerät zuverlässige Werte ab, die Abweichungen, mit denen allerdings gerechnet werden muss, liegen im niedrigen Promillebereich. Der Trendmedic liefert daher einen brauchbaren Anhaltspunkt über den momentanen Alkoholpegel. Die Handhabung wiederum ist denkbar einfach, da das Gerät sowohl über ein Mundstück als auch über eine Ein-Knopf-Bedienung verfügt. Ein Highlight soll jedoch vor allem das Display sein. Es verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung, die sehr hell ist und daher zu jeder Tages- und Nachtzeit leicht abgelesen werden kann. Gerade einmal rund 7 mal 12 mal 3 Zentimeter groß und inklusive Batterie 150 Gramm schwer, lässt sich das Trendmedic in der mitgelieferten Tasche sicher verstauen und unproblematisch überall hin mitnehmen. Außerdem speichert das Gerät die letzten fünf Messergebnisse – wer möchte, kann den Alkoholtester also auch zweckentfremden und auf einer Party als Gag verwenden. Denn ob jemand die Alkoholwerte des letzten Wochenendes unbedingt archivieren und in den darauf folgenden Tagen abrufen möchte, darf zumindest bezweifelt werden.
Ein Garantie für 100-prozentig zuverlässige, als mit den Ergebnissen eines Messgeräts der Polizei identische Messwerte kann der Alkoholtester von Trendmedic natürlich nicht bieten, dieses Ziel hat sich der Hersteller aber auch nicht gesetzt. Interessierte Kunden können sich aber sicher sein, dass es sich bei den Werten nicht, wie dies bei vielen Low-Budget-Modellen der Fall ist, um reine Fantasieergebnisse handelt, die mit der Menge des genossenen Alkohols kaum vereinbar sind, und die zumindest sehr nah an die Messwerte von Profigeräten herankommen. Zu haben ist der Trendmedic derzeit für rund 120 EUR (Amazon).
Das österreichische Pendant zum deutschen ADAC, der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club, kurz: ÖAMTC, kam in einem Praxistest zu dem Ergebnis, dass der AL6000 Professional insgesamt als „gut“ bewertet werden kann. Der aus dem Hause ACE Technik stammende Alkoholtester blieb nur leicht hinter den Referenzwerten, die von den Messgeräten der Polizei stammten, zurück und ist darüber hinaus einfach zu bedienen.
Viele schwarze Schafe – wenige gute, zuverlässige Geräte: Der Markt an Alkoholtestern lässt sich klar in zwei Klassen aufteilen. Zu den „Guten“ im wortwörtlichen Sinne gehört dabei der ACE. Er misst die Alkoholkonzentration in der Atemluft ziemlich seriös und zuverlässig mittels eines Halbleitersensors, und wie der ÖAMTC dem Gerät bestätigt, mit einer „guten“ Treffsicherheit. Dies setzt allerdings voraus, dass auch die Bedienungsanleitung akribisch befolgt wird: Wer unmittelbar nach dem letzten Schnaps das Mundstück des ACE ansetzt und vorher zur Beruhigung der Nerven vielleicht sogar noch eine Zigarette geraucht hat, wird leider mit falschen Ergebnissen bestraft – zumindest in den meisten Fällen. Nach einer 20- bis 30.minütigen Pause hingegen liefert der ACE ziemlich genau denselben Wert, denn auch die Polizei an der nächsten Kontrollstation gemessen hätte – wer also tatsächlich mit Hilfe eines Alkoholtestgeräts seine Fahrtüchtigkeit (im juristischen Sinne) feststellen möchte, kann sich auf den ACE verlassen – sollte dies aber nicht, wenn die Differenz zwischen dem gesetzliche Erlaubten und dem gemessenen Wert nur minimal ist. Denn kleinere Abweichungen können auch beim ACE schon vorkommen. Die Bedienung wiederum erfolgt kinderleicht – zum einen garantiert das Mundstück, dass die Atemluft auch genau dort ankommt, wo sie zur Analyse hingehört. Zum anderen erfolgt die Messung in Ein-Knopf-Bedienung, schief gehen kann also de facto nichts. Außerdem lässt sich das Display auch mit leicht trüben Augen noch gut ablesen, selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen.
Der ACE belegt, dass Kunden, die von einem Alkoholtestgerät zumindest eine halbwegs gesicherte Auskunft über ihren Alkoholpegel erhalten müssen, sich nicht mit Low-Budget-Modellen unter 50 EUR abgeben sollten. Ein dreistelliger Betrag sollte schon investiert werden – der ACE etwa ist aktuell für 125 EUR (Amazon) zu haben. Dass der ermittelte Messewert trotzdem nicht zu ausgiebigen Diskussionen mit der Polizeistreifen verleiten sollte, sollte sich trotzdem von selbst verstehen, selbst wenn er von einem seriösen Gerät wie dem ACE stammt.
EasyCare Inc. – ein amerikanischer Hersteller von Reitzubehör – hat vor kurzem einen neuen Hufschuh namens Easyboot Trail auf den Markt gebracht. Praktisch ist vor allem die Schale, die gegenüber unterschiedlichen Hufformen eine hohe Toleranz aufweisen soll.
Positiv bemerkbar macht sich die flexible Schale beispielsweise dann, wenn Besitzer ihr Pferd vom Eisenbeschlag befreien und auf Barhuf umsteigen möchte – schließlich ändert sich dabei für gewöhnlich die Form des Hufes. Mit einem flexiblen Schuh wiederum lässt sich zumindest teilweise verhindern, dass man permanent ein neues Modell anschaffen muss. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt. Da er tolerant gegenüber unterschiedlichen Hufformen ist, können Besitzer den Schuh problemlos für mehrere Pferde verwenden.
Rein technisch wiederum umschließt der Trail den Huf komplett, die Befestigung erfolgt über einen Klettverschluss. Vorteilhaft an dieser Konstruktion ist, dass sich der Schuh dadurch ziemlich flott und vor allem mit wenig Kraftaufwand anlegen beziehungsweise abnehmen lässt. Allerdings besteht im Gegenzug – wenn auch nicht zwingend – bei Modellen mit Riemenverschluss die Gefahr, dass die Passform eventuell schnell an Stabilität verliert. Wer mit Hufschuhen keine Erfahrung hat, sollte das Ganze also erst einmal ausprobieren und mit einem Fachhändler sprechen.
Generell eignet sich der Schuh laut Hersteller weniger für mehrtägige Touren oder kraftraubende Ausdauerritte, sondern vorrangig für normales Freizeitreiten. Konkret nennt das Unternehmen eine wöchentliche Laufleistung von rund 40 Kilometern. Verfügbar sind momentan zehn verschiedene Größen, wobei das kleinste Modell zwischen 100 und 105 Millimetern breit und zwischen 105 und 110 Millimetern lang ist.
Der EasyCare Inc. Easyboot Trail empfiehlt sich für Umsteiger von Beschlag auf Barhuf, allerdings gibt es bisher noch keine Testberichte seitens der einschlägigen Fachmagazine. Wer trotzdem Interesse hat, muss im Internet pro Paar rund 140 EUR auf den Tisch legen.

Die Qualität einer Rudermaschine bemisst sich vorrangig am Bremssystem. Besonders gut schneiden dabei Modelle mit Dauermagnet ab – zum Beispiel die RX 810 des nahe Frankfurt sitzenden Unternehmens Maxxus.
Die Funktionsweise dieser Konstruktion ist denkbar einfach. Neben dem Schwungrad ist ein Magnet verbaut, dessen Position die Intensität bzw. den Widerstand definiert. Je kleiner dabei der Abstand zwischen Magnet und Schwungrad, desto höher der Kraftaufwand. Generell verspricht dieses System einen konstant runden Bewegungsablauf, gerade am sensiblem Umkehrpunkt. Die Einstellung wiederum erfolgt entweder manuell über ein Stellrad oder elektronisch über einen Trainingscomputer. Beim RX 810 ist beides möglich.
So stehen laut Datenblatt vier Programme zur Verfügung, die den Widerstand automatisch an einem vorher festgelegten Zielpuls ausrichten. Darüber hinaus gibt es natürlich auch mehrere Intervallprogramme. Hier erhöht beziehungsweise verringert sich die Intensität in konstanten Zeitabständen, um dadurch Fahrspiele simulieren zu können. Wer darauf keine Lust hat, kann die den Widerstand natürlich auch manuell seinen Wünschen anpassen. Praktisch dabei: Der Drehregler bietet mit 16 Stufen eine enorme Bandbreite.
Ebenfalls kaum Wünsche offen lässt das LCD-Display. Hier lassen sich zahlreiche Daten ablesen, darunter die Gesamtzeit, die Zeit der letzten 500 Meter, die zurückgelegte Distanz, die Schlagzahl pro Minute, die Schlagzahl der kompletten Einheit, den Kalorienverbrauch sowie die aktuelle Herzfrequenz. Letztere misst man über einen Brustgurt, der jedoch nicht zum Lieferumfang gehört. Im aufgestellten Zustand ist die Maschine knapp 180 Zentimeter lang, 47 Zentimeter breit und bis zu 92 Zentimeter hoch, wobei sich die Sitzschiene bei Bedarf nach oben klappen lässt. Das maximale Nutzungsgewicht beträgt 120 Kilogramm.
Die Maxxus RX 810 ist ziemlich funktional und kann mit dem elektronisch steuerbaren Magnetsystem einen weiteren Pluspunkt verbuchen. Hinzu kommen die durchaus moderaten Konditionen: Amazon etwa listet die Rudermaschine derzeit für rund 700 EUR.