
Kettler hat eine Reihe an Einsteigermodellen im Sortiment, die sich durch einen sehr günstigen Preis und eine reduzierte Ausstattung auszeichnen. Der Calypso 509 gehört dazu. Er ist bereits für rund 330 Euro zu bekommen, verfügt allerdings auch nur über eine recht kleine Schwungmasse von 12 Kilogramm. Wie groß das relevante Nettogewicht der Schwungscheibe ist, ist außerdem nicht bekannt.
Auch die Abwechslung beim Training kommt etwas kurz, ambitionierte Hobby-Sportler, die den Crosstrainer regelmäßig nutzen möchten, könnten schnell gelangweilt sein, da es lediglich acht Schwierigkeitsstufen gibt. Die Einstellungen erfolgen manuell. Programme scheint der Calypso 509 nicht zu haben. Immerhin wird der Puls während des Trainings gemessen, allerdings aber nur über einen Handsensor, was nicht sehr genau ist. Ob auch die Möglichkeit besteht, den Puls per Brustgurt zu messen, ist nicht bekannt. Nach dem Training kann sich der Nutzer eine Fitnessnote errechnen lassen.
Für Anfänger reicht das Gerät aus und ist besonders durch seinen günstiger Preis attraktiv, wer es ernst meint und langfristig trainieren will, sollte in ein Gerät mit besserer Ausstattung investieren.

Der Crosstrainer Rivo P von Kettler hat eine vergleichsweise kleine Schwungmasse, die Schwungscheibe wiegt neun Kilogramm. Er sollte deshalb nur von Personen benutzt werden, die keine Gelenkprobleme haben, da eine kleine Schwungmasse weniger schonend für die Gelenke ist.
Die Ausstattung des Rivo P ist sehr gut. Das Training ist durch die große Anzahl der Schwierigkeitsstufen, insgesamt gibt es 16, abwechslungsreich, die Regulierung erfolgt bequem computergesteuert. Zudem gibt es 12 Programme, die keine Langeweile aufkommen lassen. Sie sind teilweise pulsgesteuert und regulieren die Schwierigkeitsstufe je nach vorher eingestelltem Puls. Dieser wird per Ohrclip oder Handsensoren gemessen. Da aber beide Methoden nicht frei von Fehlern sind, sollte man, legt man auf einen genauen Messwert Wert, in ein Cardio-Puls-Set investieren. Das ist separat erhältlich.
Auch die Überwachung des Trainings funktioniert beim Rivo P sehr gut, der Computer hat ein blau hinterleuchtetes Display, wodurch die Anzeige leicht abgelesen werden kann.Während des Trainings findet der Nutzer hier unter anderem Informationen über Zeit, Strecke, Geschwindigkeit und Energieverbrauch, nach dem Training kann er sich eine Fitnessnote berechnen lassen. Der Computer bietet vier Speicher, sodass der Rivo P von mehreren Personen genutzt werden kann.

Der Crosstrainer Calypso 709 von Kettler ist bereits für einen recht günstigen Preis von 450 Euro zu bekommen, ist aber dafür mit einer kleinen Schwungmasse ausgestattet. Statt der meist empfohlenen 18 Kilogramm sorgen hier nur 14 Kilogramm für Unterstützung der Umkehrbewegung. Das kann einen mangelnden Rundlauf zur Folge haben.
Ansonsten ist die Ausstattung des Calypso 709 gut. Dem Trainierenden stehen 16 Schwierigkeitsstufen zur Verfügung, die für ausreichende Abwechslung sorgen. Die Regulierung erfolgt bequem computergesteuert. Zudem gibt es sechs Programme, bei denen teilweise auch individuelle ziele vordefiniert werden können. Auf dem Display können während des Trainings die relevanten Werte abgelesen werden, zu denen neben Zeit, Distanz oder Tempo auch der Puls gehört. Dieser wird über einen Ohrclip ermittelt. Das hat zwar den Vorteil, dass die Hände nicht von den Griffen genommen werden müssen, die Methode ist aber nicht ganz sicher. Am Ohr drohen, zum Beispiel wegen mangelnder Durchblutung, Falschmessungen. Allerdings kann der Puls auch über einen separat erhältlichen Brustgurt ermittelt werden.

Der Kettler Verso 109 ist ein Trainingspartner, der zu einem sehr günstigen Preis von rund 330 Euro zu bekommen ist. Allerdings nur für diejenigen, die sich beim Aufbau nicht aus der Ruhe bringen lassen. Denn dieser gestaltet sich Nutzerberichten zufolge etwas schwierig und langwierig.
Ist der Kettler Verso 109 dann aber zusammengebaut, lässt es sich mit ihm sicher gut trainieren. Seine Schwungmasse trägt das Gerät im hinteren Bereich und simuliert damit die Bewegung beim Joggen. Die Schwungmasse ist mit 12 Kilogramm aber leider recht klein, was einen schlechten Rundlauf zur folge haben kann, wodurch die Motivation sinken kann. Zudem ist der Schwierigkeitsgrad in nur acht Stufen regulierbar.
Der Trainingscomputer des Kettler Verso 109 bietet eine Auswahl zwischen fünf Programmen, eigene Trainingsziele können leider nicht festgelegt werden. Während des Trainings hält das Display Informationen über Zeit, zurückgelegt Strecke, Geschwindigkeit und Kalorienverbrauch bereit. Auch der Puls kann gemessen werden, allerdings nur per Handsensor.
Eigentlich handelt es beim Diadora DX3 um ein gutes Gerät für Einsteiger, es hat eine ausreichende Schwungmasse und auch der Preis ist erfreulich klein. Das allerdings muss als Motivation genügen, denn Abwechslung sorgt bei dem Modell nicht für Ansporn.
Eine große Auswahl an Schwierigkeitsstufen und Programmen hält den Trainierenden normalerweise bei Laune, denn Langeweile kann sich so kaum einstellen. Das aber ist etwas, woran es dem Diadora DX3 fehlt. Schwierigkeitsstufen bietet das Gerät gerade einmal acht, diese sind manuell einzustellen. Bei den Programmen beschränkt sich die Auswahl gar auf vier. Und keines davon kann mit individuell definierten Trainingszielen genutzt werden. Der Computer des Diadora DX3 ist recht einfach und klein, was zur Folge haben kann, dass die Zahlen etwas schwer abzulesen sind. Außerdem ist das Display nicht beleuchtet, was das Ablesen weiter erschwert. Angezeigt werden die üblichen Daten Geschwindigkeit, Zeit, zurückgelegte Strecke, verbrauchte Kalorien und Puls. Der wird über Handsensoren gemessen, kann also auch schnell ungenau ausfallen.
Ein positives Detail des Diadora DX3 ist die Größe der Schwungmasse. Diese befindet sich im hinteren Bereich und hat ein Gewicht von 15 Kilogramm. Das ist zwar etwas weniger, als für einen optimalen Rundlauf empfohlen wird, für den Preis aber sehr gut. Und das ist die zweite gute Nachricht: Der Crosstrainer ist bereits für knapp 250 Euro zu bekommen.

Beim Rivo M von Kettler handelt es sich um einen recht einfach ausgestatteten Crosstrainer. Das macht sich auch im Preis bemerkbar und so kostet das Gerät nur rund 380 Euro. Perfekt also für den Anfänger, der nicht allzu viel für ein Trainingsgerät ausgeben möchten.
Der Rivo M hat eine kleine Schwungmasse von 12 Kilogramm. Dadurch besteht die Gefahr, dass der Rundlauf eingeschränkt ist und die Bewegungen nicht ausreichend flüssig erfolgen und das Trainieren recht schwer ist. Auch das Leistungsstufenspektrum ist nicht allzu groß, dem Anwender stehen lediglich 8 Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. Diese werden manuell eingestellt.
Der Computer des Kettler Rivo M bietet eine gute Unterstützung bei der Überwachung des Trainings. Angezeigt werden unter anderem Zeit, Strecke, Geschwindigkeit und der Kalorienverbrauch. Auch kann eine Pulsobergrenze festgelegt werden, die während des Trainings nicht überschritten werden darf. Sinnvoll ist das zum Beispiel für die Fettverbrennung. Überschreitet man die Grenze, macht das Display optisch darauf aufmerksam. Allerdings wird der Puls nur über Handsensoren gemessen, was oft ein ungenaues Messergebnis zur Folge hat.

Hammer hat mit dem Cavero XTR einen Crosstrainer mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis im Sortiment. So ist das Gerät zum Beispiel bei Amazon für günstige 365 Euro zu bekommen.
Der Hammer Cavero XTR hat eine 17 Kilogramm schwere Schwungmasse. Das liegt zwar etwas unter dem empfohlenen Wert, ist aber für ein Gerät dieser Preisklasse sehr gut. Der Schwierigkeitsgrad beim Training kann in acht Stufen reguliert werden, was für Anfänger ausreichend ist. Die Einstellungen erfolgen bequem computergesteuert. Abwechslung ins Training bringen zudem die verschiedenen Programme. Insgesamt 12 sind vorhanden, bei einigen können individuelle Zielvorgaben definiert werden. Zum Beispiel eine Pulsobergrenze, die während des Trainings nicht überschritten werden soll. Gemessen wird der Puls über Handsensoren, präziser ist die Messung mit einem Brustgurt, der aber nicht im Lieferumfang enthalten ist. Nach dem Training ermittelt der Computer eine Fitnessnote. Außerdem kann sich der Nutzer seinen Körperfettanteil berechnen lassen.
Der Hammer Cavero XTR kann von verschiedenen Personen genutzt werden. Hierfür gibt es insgesamt fünf Profile auf dem Computer. Außerdem sind die Trittplatten verstellbar, sodass sie an die Körpergröße angepasst werden können.

Der As-C008 von AsVIVA bringt Abwechslung in den Trainingsalltag, denn bei diesem Gerät handelt es sich um eine Kombination aus Crosstrainer und Ergometer. Vor dem Training muss der Nutzer allerdings viel Geduld beweisen, denn an einer vernünftigen Montageanleitung scheint es dem Gerät zu mangeln.
Ist er aber aufgebaut, sorgt er durch seine Doppelfunktion für Kurzweil. Leider wird nicht verraten, wie groß die Schwungmasse des Gerätes ist. Auch sonst geizt der Hersteller mit technischen Informationen. Die Kunden allerdings sind mit dem Training zufrieden, wenngleich der Computer etwas an Präzision vermissen lässt, so er denn funktioniert. Einige verlassen sich deshalb lieber auf einen separaten Pulsmesser. Doch der Funktionsumfang des Computers ist ohnehin recht gering, und so beschränkt sich die Anzeige auf Zeit, Puls und die zurückgelegte Kilometerzahl.
Zugute halten muss man dem AsVIVA As-C008 seinen Preis, denn der ist mit 180 Euro zugegebenermaßen extrem niedrig. Wer mit den genannten Nachteilen leben kann, findet in diesem Gerät sicher einen spannenden Trainingspartner.

Freunde des Nordic Walkings können ihren Lieblingssport mit dem Nordic Trainer von Kettler auch zu Hause ausüben, denn dieser Crosstrainer soll der lange und flache Bewegungsablauf vom Walken imitiert werden. Dafür ist das Gerät unter anderem mit Zugseilen ausgestattet, die sich anstelle der Armbügel eines herkömmlichen Crosstrainers befinden. Diese Seile übernehmen die Funktion der Nordic-Walking-Stöcke und halten die Bewegung des Oberkörpers flach.
Ansonsten funktioniert der Nordic Traner ähnlich wie ein Crosstrainer. Im hinteren Bereich befindet sich eine Schwungscheibe, komplett wiegt die Schwungmasse rund 20 Kilogramm. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich in zehn Stufen regulieren, die Einstellung erfolgt dabei manuell. Auf eine große Auswahl voreingestellter Programme muss man beim Nordic Trainer allerdings verzichten.
Ausgestattet ist der Nordic Trainer außerdem mit einem Computer, mit dem sich das Training überwachen lässt. Neben den Informationen Zeit, Strecke, Geschwindigkeit und Trittfrequenz hält das Display nach dem Trainingsende auch die Fitnessnote und Durchschnittswerte des Trainings bereit.

Der i-Trainer von Reebok ist ein recht einfach ausgestatteter Crosstrainer und eignet sich somit eher für Einsteiger. Seine Schwungmasse hat ein Gewicht von 15 Kilogramm, das ist für ein Modell mit heckseitig angebrachtem Schwungrad relativ wenig. Erfreulich aber sind die verstellbaren Trittflächen, durch die das Gerät an die jeweilige Größe des Nutzers angepasst werden kann.
Etwas mager fällt beim i-Trainer auch die Auswahl der Widerstände, also der Trainingsstufen, aus. Zur Verfügung stehen insgesamt lediglich acht. Die Einstellung erfolgt manuell. Auch eine große Abwechslung fehlt, denn der Crosstrainer ist mit nur vier Programmen ausgestattet. Was ebenfalls fehlt, ist ein pulsgesteuertes Programm. Hier muss also permanent selbst auf den Puls geachtet werden, der bei i-Trainer über Handsensoren ermittelt wird. Diese Methode ist leider recht ungenau.
Der Trainingscomputer des Reebok i-Trainer ist recht groß, das Display vergleichsweise klein. Trotzdem werden insgesamt sieben Daten angezeigt. Es darf bezweifelt werden, ob sich diese während des Trainings problemlos ablesen lassen.