Das Sport & Gesundheitsblog für Verbraucherzurück zur Übersicht

Sonnencremes: Günstig Bräunen statt teuer Brutzeln

Dick aufgetragen, halten Sonnencremes die für Hautkrebs mitverantwortlichen Ultraviolett-B-Strahlen zumindest eine Zeit lang von der Haut fern – je nach Lichtschutzfaktor 15 bis 20 mal länger als ohne. Es ist daher beruhigend, das sich Sonnenhungrige, wie der Test ergab, bei allen Produkten auf die Höhe des angegebenen Lichtschutzfaktors verlassen können.

Wer noch länger in der Sonne bleiben will, sollte allerdings rechtzeitig vor Ablauf der Schonfrist nachcremen. Deshalb der Tipp von Stiftung Warentest: Greifen Sie bereits nach zwei Drittel der berechneten Zeit erneut zur Sonnencreme. Ein weiteres wichtiges Testfazit ergab sich für Personen mit Hautunverträglichkeiten: Alle Inhaltsstoffe wurden als unbedenklich eingestuft.

Gefahr durch UVA-Strahlen
Weniger erfreuliche Ergebnisse dagegen zeigten drei Produkte beim Schutz vor den tief in die Haut eindringenden Ultraviolett-A-Strahlen. Diese stehen seit einiger Zeit ebenfalls im Verdacht, neben unangenehmen Hautreaktionen auch Hautkrebs hervorzurufen. Gute Sonnenschutzmittel sollten deshalb mindestens ein Verhältnis von 1:3 zwischen UVA- und UVB-Faktor besitzen. Während sechs Mittel diesen ab 2009 verbindlichen Wert bereits jetzt schon einhalten, zeigten die Sonnenmilch von Müller/Cadeavera sowie die rein organischen Filter der beiden Naturkosmetikprodukte im Test eine deutlich geringere Schutzwirkung (Lavera Sun sensitiv Family Sun-Spray, Dr. Hauschka Sonnencreme LSF 20). Sie bildeten die Schlusslichter des Test, weil sie außerdem der Haut zu wenig Feuchtigkeit spenden.

Sparen Sie richtig!
Sonnencremes können eine teure Angelegenheit werden, denn bei richtiger Anwendung verbraucht ein Erwachsener jedes Mal etwa die Menge von drei Esslöffeln. Sparen Sie aber nicht an der falschen Stelle, indem sie die Creme dünner auftragen. Stiftung Warentest hat hier für Sparfüchse eine gute Nachricht: Das Discounter-Produkte von Penny (Sun Dream) liegt zusammen mit der teureren Konkurrenz von Loréal (Solar Expertise) auf Platz 1, und auch die Produkte von Lidl, Aldi Süd und dm bewiesen eine „gute“ Qualität. Ein Vergleich der ausführlichen Testergebnisse, die Sie hier runterladen können, zahlt sich also aus, insbesondere, wenn Sie eine große Familie einzucremen haben.

Verwandte Artikel


 
4 Kommentare »

[...] zweites ist da natürlich der Sonnenschutz: Eigentlich ein Thema für sich ist die Sonnencreme. Eine Berechnung die wahrscheinlich schon jeder einmal gehört hat, die aber essentiell ist, ist [...]

[...] herrlichen Wetter vergisst man schnell mal all die guten Vorsetze, vor dem Sonnen noch schnell mit Sonnencreme einschmieren, den Hut nicht vergessen und bloss nicht in die Mittagssonne legen. Aber dann kommt [...]

#3 Adele Richard 19.10.2009 08:34

Ich habe jahrelang nur billige Produkte verwendet, und das Resultat ist immer ein bisschen mehr braun als ich wollte. Schon seit einigen Jahren kaufe ich nur berühmte und sich bestätigte auf dem Markt Marke, und bin damit sehr zufrieden, ich meine, dass sie wirklich die Haut schützen.

#4 Vincent 09.12.2009 11:03

Ich hatte bisher auch immer Sonnencreme vom Discounter. Da ich jedoch meine Haut empindlich bestimmte Inhaltsstoffe reagiert hat, hatte ich ein stark juckenden Auschlag. War ersten ekelig und zweitens im Urlaub auch nciht so toll. Mir ist dann doch ne Sonnencreme aus der Apotheke lieber wo ich ein bischen Beratung habe.

Kommentar schreiben 
Name (Nickname):*
E-Mail (wird nicht veröffentlicht):*
Website:
Summe von 2 + 10 ?:*
* Pflichtfelder Datenschutzrichtlinie