Achtzehn Fieberthermometer im Test: Kontaktthermometer schneiden am besten ab

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Die Testergebnisse sind besonders aussagekräftig, weil nicht nur die Messgenauigkeit – unter anderem durch Krankenschwestern – geprüft wurde. Ein entscheidendes Kriterium war der Umstand, ob Laien mit den Geräten zurecht kommen. Hier lagen die Kontaktthermometer eindeutig vorne. Kein Proband hatte bei ihnen Mühe mit der Anwendung, weswegen alle Modelle mit dem Gesamtergebnis „gut“ abschnitten. Testsieger wurden das Hartmann Thermoval rapid sowie das Scaelo SC 37 T. Sie boten eine sehr gute Messgenauigkeit und wurden auch von den Laien positiv beurteilt. Außerdem liegt das Messergebnis bei Kontaktthermometern meisten schon nach wenigen Sekunden vor – beim Hartmann zum Beispiel nach sieben Sekunden (Scaelo: 31 Sekunden). Kontaktthermometer sind übrigens ideal für das Messen unter der Zunge.

Gute kombinierte Ohr-/Stirnthermometer wiederum sind das Dittmann DX 6635 und das Scala SC 53TM. Ausschlaggebend für diese Empfehlung war unter anderem ihr relativ günstiger Preis (um 20 Euro). Sie lieferten ebenfalls sehr gute Messergebnisse, wobei die Messgenauigkeit in den Ohren höher war als auf der Stirn. Durchweg mit gut wurde noch das Medisana FTD bewertet, das jedoch mit 40 Euro zu den teuren Modelle im Test gehörte.

Billig und trotzdem empfehlenswert dagegen ist das NexTemp Oral-Thermometer. Es kostet im Schnitt nur 2,80 Euro, seine biomechmisch präparierten Dioden messen relativ exakt. Die Messung erfolgt unkompliziert unter der Zunge. Dies kann man vom Stirnthermometer Sanitas SFT 41 nicht behaupten. Es fiel wegen seiner schwierigen Handhabung sowohl bei den Laien wie auch bei den Fachkräften in Ungnade. Besser waren hier die Modelle von Wick (W-977F) und Carrera (Temp Senso).

Etwas mehr Übung verlangen auch Ohrthermometer, da es nicht einfach ist, die richtige Stelle für eine möglichst genaue Temperaturmessung zu treffen. Im Test hatten vor allem Eltern mit dem Beurer FT55 Mühe, bei Kindern die Temperatur festzustellen – was leider auch auf das (mit 70 Euro sehr teure) Tecnimed ThermoFocus zutrifft. Denn das Thermomemeter muss nur vor die Stirn gehalten werden und wäre eigentlich ideal für den Einsatz bei Kindern. Doch gerade bei diesen waren die Messergebnisse deutlich schlechter.

Damit das Messergebnis nicht verfälscht wird, gibt „test“ noch ein paar Tipps, wie Sie die richtige Stelle treffen. Im Mund zum Beispiel sollte die sogenannten „Wärmetaschen“ neben der Zungenwurzel anvisiert werden, im Ohr dagegen liegt die optimale Stelle möglichst nah am Trommelfell. Kontaktthermometer wiederum liefern im After die genauesten Werte, ganz im Gegensatz zu den Achselhöhlen, wo die Messschwankungen am größten sind.

Die Testergebnis-Übersicht finden Sie hier.

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