Siebzehn Profi-Rackets im Vergleich: Drei Testsieger gekürt

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Schwer, schmal und und mit einem kleinköpfigen Rahmen: So sahen vormals die Top-Rackets für Profispieler aus. Dies hat sich gründlich gewandelt, allein schon deshalb, weil jüngere Spieler mit leichteren Schlägern aufwachsen und später beim Umstieg nicht auf schwere Modell wechseln. Die Schläger kommen aber auch dem modernen Tennisspiel mehr entgegen, das von der Grundlinie aus geführt wird und eher Spin sowie Beweglichkeit erfordert. Die Schläger empfehlen sich deswegen aber auch – so der Ratschlag des „Tennismagazin“- für Club- und Mannschaftsspieler jenseits der Profisphäre.

Das Magazin empfiehlt den Testsieger Wilson K Blade Tour vor allem Allroundspielern, die auch ab und zu am Netz angreifen. Typisch für diese Schlägerart ist die 18/20-Besaitung, während die Grundlinienschläger von den Herstellern mit einer 16/9-Besaitung ausgerüstet werden. Der Wilson punktete, wie erwähnt, mit einem begeisternden Feedback, ließ sich aber auch sehr gut kontrollieren. Etwas schwerer ist der zweite Testsieger, der Babolat Aero Storm Tour, jedoch „nur“ objektiv. In der Hand fällt dies kaum auf. Der Babolat gefiel den Testern vor allem deswegen, weil er eine „fantastische Kontrolle“ ermöglicht und gut beschleunigt. Er empfiehlt sich daher für Grundlinienspieler.

Der dritte Testsieger im Bunde wiederum, der Head MicroGel Extreme Pro verblüffte und begeisterte gleichermaßen die Tester mit seiner guten Kontrollierbarkeit. Der große Schlägerkopf, der steife Rahmen sowie die weitmaschige Bespannung hatten das Gegenteil erwarten lassen. Tennismagazin rät besonders jungen, dynamischen Spielern, die sich zum Beispiel Rafael Nadal zum Vorbild genommen haben, den Schläger auszuprobieren.

Zum Schluss einen Tipp fürs Portemonaie: Der teuerste Schläger im Test, der Head MicroGel Prestige Mid (Note 2+) schnitt genauso gut ab wie der um 80 Euro günstigere Dunlop Sport Aerogel 4D 200. Was zeigt, dass die Testfazits, die Sie hier finden, auch dabei helfen können, Geld zu sparen.

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