Zwölf Tennis-Rackets im Vergleichstest: Gleich drei Testsieger mit identischer Punktzahl

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Die Firmen konnten von einem Schläger mehrere Modelle einreichen, was zur Folge hatte, dass sowohl die MP/Pro- wie die MID-Version des Head microgel Prestige auf den vordersten Plätzen zu finden ist. Der Schläger ist, wie die Zeitschrift zurecht anmerkt, mittlerweile zu einer “Legende” geworden, gibt es ihn doch schon in der zehnten Generation. Obwohl Kontrolle und Präzision bei beiden Schlägern als hervorragend beurteilt wurden, fiel die Entscheidung für einen der beiden Schlägern zumeist sehr subjektiv aus. Je ein Drittel der Testspieler zog entweder die kleine oder aber die Prestige-Größe vor. Insgesamt aber erschien den Testern die MP/Pro-Version leichter zu spielen.

Für eine kleine Überraschung sorgte der dritte Testsieger, der Wilson [k] Pro Tour. Im Gegensatz zum Vorgängermodell ist der Rahmen schwerer geworden, obwohl er eigentlich schmaler gebaut und auch der Kopf kleiner als beim kPro Open ist. Der Schläger ist, so die “Deutsche Tenniszeitung”, ein Tipp für Spieler, die mit der Kontrolle herkömmlicher Pro-Schläger nicht zufrieden sind, und denen klassische Turnierrahmen wiederum zu wenig Power und Komfort bieten.

Mit 97 Punkten spielte sich der völlig neu konzipierte Tecnifibre T.Fight 320/325 sofort auf einen Platz direkt hinter dem Führungstrio. Die neue Rahmenform (kleinerer Kopf, minimal breiterer Rahmen) liefert mehr Power, der Schläger ist aber dadurch auch anspruchsvoller zu spielen geworden. “Spielfreudiger”, so das Testfazit, ist auf jeden Fall der 320er. Keine Überraschung wiederum war die vordere Platzierung des Yonex RDS 001, da es sich nur um ein “Facelifting” des Vorgängers handelt und auch kaum ein Unterschied festzustellen waren. Dasselbe gilt für den Prince Ozone Pro Tour. Die Unterschiede bei ihm beschränken sich auf den günstigeren Preis und die Erweiterung auf 20 (anstatt ehemals 18) Längssaiten, was sich positiv auf seine Kontrolle auswirkt.

Uneinigkeit – wie immer – provozierte der Dunlop Sport Aerogel 4D 200. Ein Teil der Testspieler verurteilte ihn als “Katastrophe”, andere vergaben Traumnoten. Diese Diskrepanz verhinderte leider den Testsieg. Dieses Ergebnis wiederholte sich im Test gleich zweimal. Der Wilson k Blade Tour und der Boris Becker 11 Mid ernteten für ihren kleinen Kopf und das hohe Gewicht entweder heftiges Lob oder Tadel. Beide Schläger sind auf jeden Fall nur für technisch versierte und körperlich austrainierte Spieler geeignet.

Doch unterm Strich lagen alle Schläger bei der Gesamtpunktzahl nicht weit auseinander, aber jeder Testspieler hatte nach dem Test seinen persönlichen Favoriten gefunden – was wir auch Ihnen beim Kauf ihres nächsten Schlägers wünschen. Zuvor aber könnte es hilfreich sein, zuerst die Testfazits für die einzelnen Schläger, die Sie hier finden, nachzulesen, und sich ein genaueres Bild vom Gesamtangebot zu machen.

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