Drei Gründe machen sowohl Hersteller als auch Redaktion für die Verbesserungen, die die neuen Modelle zeigen, verantwortlich. Zum einen kommen in einigen Rackets neue Materialien zum Einsatz, die mehr Power und auch mehr Kontrolle erlauben. Als Beispiel führt das Magazin die Karbonstruktur der Wilson-Schläger an. Zum zweiten sind die Dämpfungssysteme der Schläger „ausgeklügelt wie noch nie“, so das „Tennis-Magazin“. Löcher im Rahmen und Vibrationsdämpfer wie bei Prince oder „Big Grommets“ wie bei Völkl sorgen für mehr Komfort. Und schließlich tragen auch die weitmaschigen Bespannungsnetze in der Kombination 16/19 oder sogar 16/17 zu einem angenehmen Spielgefühl bei.
Unter den drei Testsiegern liegt der Head CrossBow 10 an der Spitze – was den Preis angeht. Eine zusätzliche Metallschiene im Herzbereich erweckt zuerst einen etwas futuristisch anmutenden Eindruck. Doch sowohl in den „Pflichtdiziplinen“ Power und Komfort als auch in der Disziplin Kontrolle, der „Kür“, überzeugte der Schläger die Testspieler. Trotz einer „mächtigen“ Bauweise ist der Schläger überragend. Dieses Bewertung durfte die „Tenniszeitung“ auch an die beiden anderen Testieger, den Völkl Power Bridge sowie den Wilson [K] Five, vergeben. Der Völkl bewegt sich mit einem in die Bespannung hineinragenden Hammers optisch ebenfalls auf eigenwilligen Wegen. Doch zusammen mit den erwähnten „Big Grommets“ sorgt er für viel Power. Mit rund 220 Euro ist der Wilson [K] Five schließlich der günstigste Schläger des Top-Trios. Die Redaktion empfiehlt ihn aufgrund seiner Eigenschaften als Schläger für Senioren.
Eine Empfehlung für technisch versierte Spielerinnen sprach die Redaktion ferner dem Head Airflow 5 aus, der eine glänzende Kombination von Power, Kontrolle und Komfort bietet. Ihm an die Seite gesellt sich der Aero Strike von Babolat. Sportlicheren Spielern wiederum legt die Redaktion den Sport Black Granite Speed von Fischer nahe, dem die Testspieler einen „außergewöhnlichen Mix von Power und Kontrolle“ bescheinigen. Ambitionierte Anfänger schließlich, die zudem nicht zuviel Geld für ein Racket ausgeben möchten, liegen mit dem T.Flash 265 VO2 max von Tecnifibre sowie dem [K] Six Two von Wilson richtig. Die beiden Schläger seien aufgrund ihres Preises und ihrer Spieleigenschaften ideal dafür, um in die Sportart „hineinzuschnuppern“.
Die Testfazits aller neunzehn Rackets finden Sie hier. Übrigens: Einen ebenfalls aktuellen und ausführlichen Test des “Tennismagazins” mit 17 Rackets für Profispieler finden Sie hier.

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