Beide Schläger erreichten 98 von 100 möglichen Punkten – ein phantastisches Ergebnis. Dem Babolat Aero Storm bescheinigt die „Deutsche Tenniszeitung“ denn auch einen unwiderstehlichen Mix aus „sattem Feedback, hoher Präzision und sehr guter Power“. Dasselbe gilt übrigens auch für die Modellvariante Babolat Aero Storm Tour, der 20 Gramms schwerer ist. Seinem Namen „Blade“ (Klinge, Schneide) alle Ehre machte auch der Wilson [k] Blade 98. Denn so präzise wie ein Schneidewerkzeug sei der Schläger, der gegenüber dem Vorgänger nBlade 98 ein um einiges verbessertes, nun wesentlich stabileres und satteres Feedback an den Tag legte. Die Zeitschrift vermutet, dass dies Konstruktionsveränderungen oder den größeren Ösen geschuldet sein könnte. Denn in der Form und beim Gewicht lässt sich zum Vorgänger kein Unterschied feststellen.
Hinter den Klassenbesten reihten sich gleich fünf Rackets mit 97 Wertungspunkten ein – ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis. Beim ersten handelt es sich um den Boris Becker Pro, dessen Handling vor allem hervorstach. Die eigentlich für Frauen vorgesehene Variante des Schlägers mit der Bezeichnung Attiva empfiehlt die Redaktion jedoch eher Mädchen, da der Schläger sehr leicht ist. Der zweite 97-er-Schläger ist der Yonex RQiS 1 Tour XL, der auch in einer Light-Version erhältlich ist. Doch die XL-Version besitzt dank eines Gummieinsatzes an den Ösen den „satteren und gedämpfteren Touch“.
Dritter im Bunde wiederum ist der Head MicroGel Instinct. Die Tester bezeichnen ihn als absolut „stimmiges“ Racket, bei dem Power, Kontrolle une Stabilität in einem ausgewogegen Verhältnis stehen. Dasselbe lässt sich auch über den Wilson [k] Tour sagen, dem Nachfolger des ehemaligen Testsiegers nTour Two aus dem Jahr 2007. Die jüngeren Testsieger wiederum begeisterten sich für den Head MicroGel Prestige Team, ein Schläger mit einer sehr guten Kontrolle.
Die Tester machten aber auch einen sehr günstigen Schläger aus. Der Fischer Sport Progressor ist teilweise schon für 100 Euro zu haben und spielt sich, so die „Deutsche Tenniszeitung“, sehr gut, was sich auch in seiner hohen Punktezahl (96) zeigt. Polarisiert dagegen hat der Prince TT Vendetta. Der in puncto Herstellerpreis günstigste Schläger im Test wurde entweder geschätzt – oder stieß auf Ablehnung.
Die Testfazits aller 12 Mannschafts-Rackets finden Sie zum Nachlesen hier in einer Übersicht.


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