Fahrradrahmen im Test: Carbon haltbarer als Aluminium

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Die Tortur besonders gut überstanden Fahrradrahmen von Hardtails, also den ungefederten Mountainbikes. Im Gegensatz dazu hatten die vollgefederten Fahrräder (Fullys) mit ihren Rahmen mehr Schwierigkeiten: Ihre Konstruktion ist komplizierter und daher anfälliger für Schwächen. Generell musste allerdings festgestellt werden, dass auch die Rahmen die früher als andere nachgaben, kein echtes Sicherheitsrisiko darstellten. Sie brachen an Stellen, die normalerweise nicht zu gefährlichen Unfällen führen. Völlig ”unbeeindruckt vom Geratter des Prüfstands” zeigten sich die Carbonrahmen Cannondale Scalpel, Ghost AMR Lector und Simplon Stomp. Simplon zeigte zudem die ”beste Marathon-Fully-Konstruktion” von allen Rahmen im Test. Seine Rahmenkonstruktion ist besonders durchdacht: Der Rahmen ist so haltbar wie leicht. Das Ghost AMR konnte sich in der All-Mountain-Klasse an die Spitze setzen – und dass, obwohl es einen Hinterbau aus Aluminium aufweist. Beim Test des Canyon Bicycles Spectral AX F10 brach zwei Mal die Kettenstrebe des Hinterbaus, der ebenfalls aus Aluminium ist. Der Scott Sports Spark Carbon-Rahmen gab relativ früh den Belastungen nach: Die Aluwippe für die Dämpferanlenkung brach. Die selbe Schwachstelle präsentierte das Specialized Europe Stumpjumper Pro. Hier trat der Bruch aber wesentlich später ein. Scott gab schon nach 6000 Kilometern auf: Schwere Fahrer sollten auf dem Scott also nicht unbedingt All-Mountain-Touren fahren. Specialized und auch Canyon Spectral hingegen zeigten große Reserven: Sie hielten jeweils viel länger als 10.000 Kilometer durch.

Hier finden Sie alle getesteten Rahmen in einer Übersicht zusammen mit den Testergebnissen.

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