Mit dem Begriff „Clubspieler“ bezeichnet die „Deutsche Tenniszeitung“ Spieler, die mal mit mehr, mal mit weniger Ehrgeiz und Erfolg dem Tennissport als Freizeitvergnügen huldigen. Sie sind alle auf Unterstützung durch ihr Racket angewiesen, und auch der Komfort sollte nicht zu kurz kommen.
Im Test ging es wieder einmal sehr eng zu. Am Ende setzte sich aber ein Duo mit nur einem Punkt Vorsprung von dem zweitplatzierten Trio ab. Sowohl der Head MicroGel Monster sowie der Prince O3 Speedport Black Team erschienen den Testspielern als diejenigen Schläger, die einem Clubspieler unterm Strich den besten Mix aus Kontrolle, Power und Komfort bieten. Dabei sammelte der Prince einen extra Pluspunkt für sein erfreulich niedriges Gewicht ein.
Bei dem Trio, das sich den zweiten Platz teilte, handelt es sich um „Serien-Schläger“, also abgewandelte Modelle von sportlichen Schlägern für Mannschaftsspieler. Sie sind im Unterschied zu diesen etwas größer und breiter, aber auch leichter als die Rackets für Mannschaftsspieler. Das Trio, das mit dem denkbar geringsten Abstand sich den Testsiegern geschlagen gegen musste, bestand aus dem Head MicroGel Instinct Team, dem Wilson [k] Blade Team sowie dem Yonex RQiS Tour XL. Alle drei Schläger bieten viel Komfort und Power, ohne an Kontrolle einzubüßen.
Eine „abgespeckte“ Version des Vorjahres-Testsiegers M Rally war von Fischer am Start. Der Fischer Sport Genius Ti besitze, so die „Deutsche Tenniszeitung“, zwar nicht so viel Power und Komfort wie manch anderer Schläger. Das Magazin nennt dafür sein Preis-Leistungsverhältnis „fast schon genial“. Als Allround-Racket wiederum stufte die Redaktion den Wilson [k] Six-Two, der sich für eine breite Zielgruppe vom Jugendlichen bis zum Senior empfehle. Eher für Jugendliche und weibliche Tennisspielerinnen wiederum eignen sich unter den Testkandidaten am besten der Tecnifibre T-Flash 265 V02 und der Dunlop Sport Aerogel 4D 5Fifty Lite.
Die Testfazits aller 12 Rackets finden Sie in übersichtlicher Form hier.

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