Die drei Testsieger einte insbesondere die – wie es die „Tenniszeitung“ euphorisch ausdrückt – „fantastische Kontrolle“, die die Tennisschläger dem Spieler bieten. Gesetzt den Fall natürlich, dass man ihn optimal erwischt, nimmt der Ball die gewünschte Richtung. Innerhalb des Trios war der Dunlop Sport Areogel 4D 500 sogar noch einen Tick besser als die zwei anderen Schläger. Das Racket, das übrigens auch relativ fehlerverzeihend sei, präsentierte sich den Testspielern als eine nahezu perfekte Kombination aus Kontrolle, Power und Komfort. Für einen erstklassigen Schläger ist er außerdem noch vergleichsweise günstig (rund 160 Euro) und sehr armsschonend. Beim Fischer Sport Black Granite Tour sowie beim Wilson [k] Blade 98 müsse man hingegen, so die „Tenniszeitung“, geringe Abstriche beim Komfort hinnehmen. Der Fischer erfordert darüber hinaus einen körperlich austrainierten Spielpartner, der außerdem – und dies gilt für alle drei Testsieger – technisch versiert sein sollte.
Club- und Turnierspielern, die eher auf der Suche nach einem mehr angenehmer zu spielenden und zusätzlich fehlerverzeihenden Schläger sind, empfiehlt die Redaktion dagegen den Griff zum Head MicroGel Prestige Team. Dank einer relativ großen Trefffläche von 660 Quadratzentimetern ist er leichter zu handhaben – nicht wenige Rackets im Test bieten einen Schlägerkopf, der unter 645 Quadratzentimeter misst und setzten daher eine gehörige Portion Treffsicherheit voraus. Extremstes Beispiel dafür ist mit einer Fläche von nur 613 Quadratzentimetern der T-Fight 295 von Tecnifibre, der mindestens Verbandsliga-Niveau voraussetzt. Übrigens: Der Head wiederum ist auch ein Tipp für Spieler, die sich selbst mehr als Mannschaftsspieler denn als hochklassigen Einzelspieler einschätzen.
Die beiden armschonendsten Schläger hingegen waren laut Meinung der Tester der Babolat Drive Z Tour und der Pro Kennex KI 15 PSE. Und wer beim Kauf eines neuen Schlägers sein Budget nicht über die Maßen belasten will, sollte den Prince Vendetta DB MP einmal ausprobieren. Seinen Preis von 129 Euro konnte kein anderer Testkandidat unterbieten. Die Spieleigenschaften wiederum schätzten die Tester als gut bis sehr gut ein.
Die Testfazits der hier erwähnten sowie der weiteren elf Rackets für Club- und Turnierspieler finden Sie in übersichtlicher Form hier.

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