14 probiotische Lebensmittel im Test: Vielversprechende Keime für die Gesundheit

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Schaut man sich im Supermarkt nach einem probiotischen Joghurt um, trifft man wohl am Häufigsten auf den Activia Natur Joghurt. Seine ActiRegularis Kultur übersteht den Weg in ihren Wirkungsbereich, dem Dickdarm, angeblich besser als andere Kulturen. Diese Aussage belegt der Hersteller Danone zwar mit einer Studie, jedoch gibt es für den Verbraucher keine Hinweise darauf, welche Keime hinter ActiRegularis stecken. Dabei ist, neben dem Vorhandensein von Studien zur Wirksamkeit der Keime, das Deklarieren der Kulturen auf der Verpackung ein wichtiges Zeichen für die Seriösität des Produktes. Ähnlich ist es beim Joghurt LC1 Pur von Nestlé. Dass LC1 der Lactobacillus johnsonii La 1 ist, wird dem Käufer vorenthalten. Besser macht es Yakult. Die Wirksamkeit des japanischen Gesundheitsgetränks wurde wissenschaftlich getestet und auf der Verpackung ist die Keimzahl des beinhalteten L.casei/Shirota angegeben. Negativ fällt an dem Produkt jedoch der hohe Zusatz an süßenden Kohlenhydraten und Aromastoffen auf. Ebenso verhält es sich mit dessen Pendant Actimel von Danone. Hier sind Farb- und Aromastoffe zugesetzt. Außerdem ist die Deklaration des beinhalteten Keimstammes als L.casei “defensis“ wissenschaftlich nicht korrekt, da es sich lediglich um eine Werbebezeichnung handelt. Ein positives Ergebnis verzeichnet die erste probiotische Margarine Lätta mit Probiotik von Unilever. Sie enthält die besonders gut erforschte probiotische Kultur Lactobacillus rhamnosus Gorbach & Goldin.

Auch in Reformhaus und Apotheke haben probiotische Produkte mittlerweile Einzug gehalten. In Form von Pulvern oder Kapseln kann man hier probiotische Nahrungsergänzungsmittel erwerben. Diese sind höher dosiert als probiotische Lebensmittel und demnach auch teurer. In Sachen Verbraucheraufklärung schneiden sie jedoch besser ab. Die Kapseln Omniflora N von Novartis und GranoFlor von Dr. Grandel wurden wissenschaftlich getestet und verfügen über keine unnötigen Zusätze. Ihre Kulturen sind auf der Verpackung klar benannt. Ebenso punktet das pulverförmige Darmflora Plus von Natura, das neben probiotischen Kulturen auch Ballaststoffe enthält.

Ob probiotische Lebensmittel tatsächlich einen gesundheitlichen Nutzen haben, ist bis dato nicht eindeutig bewiesen. Es gibt viele Studien, die eine positive Wirkung nachweisen. Letztendlich ist jedoch der persönliche Immuntyp und die individuelle Zusammensetzung der Darmflora ausschlaggebend, ob die Keime ihre gewünschte Funktion erfüllen. Eine Übersicht aller getesteten Produkte mit jeweiligen Plus- und Minuspunkten finden Sie hier.

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3 Kommentare »
#1 Sugarvillage 26.03.2009 09:34

TOP! Die beste Übersicht, zum Thema Probiotik und die aktuellen Produkte dazu, den ich im Netz finden konnte …

#2 Affenkopp 19.01.2010 14:03

jep, kann ich zustimmen!

#3 pdix 27.10.2010 12:36

Und selbst wenn es tatsächlich nicht wirken sollte, bleibt noch der Placebo. Dann fühlen sich 20% aller Leute besser, allein weil sie sich einbilden, dass das hilft (ohne das jetzt anzweifeln zu wollen)

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