Jeder Untergrund fordert Fahrer und Reifen in anderer Hinsicht, deshalb müssen die Reifen perfekt auf selbigen abgestimmt werden. All-Mountain-Fahrer sollten laut ”MountainBiIKE” auf Grip, Pannensicherheit und ein geringes Gewicht achten, am besten gegeben beim Schwalbe Fat Albert 2,4” und dem bereits im Vorfeld mit Spannung erwarteten Nobby Nic, ebenfalls aus dem hause Schwalbe. Beide zeigten insgesamt eine ”überragende” Leistung und ließen die Konkurrenz relativ deutlich hinter sich zurück. Beim Grip lag der Fat Albert vor dem Nobby Nic, ist also der Sicherste unter den All-Mountain-Reifen. Auch beim Pannenschutz lag er etwas vor dem Nobby Nic, der aber dafür mehr als 100 Gramm leichter war und auch ein besseres Rollverhalten bewies und vor dem Fat Albert Testsieger wurde. Fat Albert ergatterte das Prädikat ”Kauftipp”. Der einzige ”sehr gute” Reifen, der Continental Mountain King 2,4” Protection hatte zwar auch einen guten Grip, war aber auch der schwerste unter den All-Mountain-Rädern. Geax Barro Mountain TNT 2,3” und Kenda Excavatot 2,35”, beide mit ”gut” bewertet, schwächelten besonders beim Pannenschutz, Kenda beim Rollverhalten.
Auch bei den Enduro-Reifen zählen maximaler Grip und eine hohe Pannensicherheit, das Gewicht ist laut Test sekundär. So sind die fünf Enduro-Reifen auch etwas schwerer als die All-Mountain-Reifen. Alle im Test vertretenen überschreiten die ein-Kilo-Grenze nicht. Testsieger wurde der Schwalbe Muddy Mary 2,35”, der einen hervorragenden Grip und einen sehr guten Pannenschutz zeigte und als einziger dieser Kategorie ein ”überragend” einfuhr. Kauftipp wurde der Onza Ibex DH 2,4”, der vor allem durch den hohen Komfort gefiel, die Tester aber beim Rollverhalten nicht vollends überzeugte.
Den kompletten Testbericht lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der ”MountainBIKE”. Eine Übersicht über die getesteten Reifen sowie ein kurzes Testfazit finden Sie hier (All-Mountain-Reifen) und hier (Enduro-Reifen).

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