Neue EU-Lebensmittelkennzeichnung: Essen, was wirklich gesund ist

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Gerade Müsli und Flakes werden – besonders  für Kinder – immer wieder als äußerst gesund beworben. Dass sie viel Zucker, Kohlenhydrate und oft auch Fett enthalten, wird nicht erwähnt. Dies soll laut EU-Kommission ein Ende haben. Angaben darüber, wie viele Kalorien und gesättigte Fettsäuren und wie viel Zucker und Salz ein Produkt je 100 Milliliter oder 100 Milligramm enthält, sollen zur Pflicht werden und in mindestens 3 Millimeter großen Buchstaben ordentlich auf der Verpackung zu lesen sein. Nur bei kleineren Verpackungen – das betrifft Jogurtbecher oder Schokoriegel – sollen die Mengen auch nach Portionsgröße angegeben werden können. Außerdem müssen die Hersteller nennen, wie viel Prozent des Tagesbedarfs von Erwachsenen des jeweiligen Inhaltsstoffes durch das Lebensmittel abgedeckt werden.

Angaben wie „zuckerfrei“ oder „fettarm“ sind bis jetzt schlichtweg Definitionssache und sehr vage. „Light“-Produkte enthalten nämlich ganz einfach keine Saccharose – aber andere Zuckerarten wie Glukose, Fruktose, Maltose oder Laktose oder das gefährliche Aspartam, das zahlreiche gesundheitliche Probleme verursachen kann. Und zwar sogar solche, die normaler Zucker nicht verursachen würde. Um Verbraucher in der EU über die in den Produkten enthaltenen Nährstoffwerte richtig zu informieren und nicht irrezuführen, fordert die Kommission nun eine einheitliche Regelung. Der Vorschlag der Kommission muss jedoch erst noch vom Parlament und den Mitgliedsstaaten angenommen werden.

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