24 Tourenski im Test: Für jede Tour das richtige Modell

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Der Trend, so „Alpin“, weist eindeutig in Richtung „leichter Tourenski“, was auch daran abzulesen ist, dass im diesjährigen Test mehr leichte als schwere Tourenskier an den Start gingen. Dabei setzt „Alpin“ die Grenze bei 2.700 Gramm bei einer Länge von 1,70 Metern an. Doch dies muss nicht bedeuten, dass die Skier damit automatisch schmaler geworden sind. Im Test waren Modelle vertreten, die breit und trotzdem relativ leicht sind – und damit genügend Auftrieb bieten (Dynastar Altitrail Powder, Scott Crusair, Dynafit Muztag Ata Superlight).

Den Testsieg bei den Modellen unter 2.700 Gramm ergatterte sich allerdings ein im Vergleich dazu relativ schmaler und leichter Ski, der den Vorteil bietet, auch im anspruchsvollen Gelände und bei schwerem Schnee einfacher beherrschbar zu sein. Der Alpin-Tipp Stöckli Stormrider Light sei 72 Millimeter breit und relativ ausgeglichen im Fahrverhalten, allerdings nicht für „rassige Freerider-Abfahrten geeignet. Außerdem empfiehlt „Alpin“ unter den leichteren Tourenskiern noch den Völkl Mauja, der sich vor allem durch seine Allrounder-Qualitäten auszeichnet und beinahe jedem Tourengeher empfohlen werden könne. Powder-Liebhaber hingegen sollten sich den Movement Logic näher ansehen, der trotz 88 Millimeter Breite auch außerhalb des Tiefschnees eine gute Figur mache.

Unter den schweren Tourenskiern wiederum ernennt „Alpin“ den Scott Aztek zum Testsieger. Der recht stark taillierte Ski sei im Gelände gut zu fahren, sehr stabil, aber nicht zu schwer, und aufgrund seiner breiten Pisteneignung ein „wirklich interessanter Allroundski“. Ebenfalls als „interessant“ bezeichnet „Alpin“ die beiden Tourenskier Get up von Mountain Wave sowie Tour von Differences, die aus derselben Form kommen. Erstere spreche allerdings mit seinen „softeren“ Eigenschaften eher den durchschnittlichen Skifahrer an, während sich der Tour aggressiver gebärde und daher ein Tipp für versierte, sportliche Tourengeher mit einer guten Technik darstelle – laut Alpin der „Profi-Tipp“ unter den schweren Tourenskiern. Wer dagegen den Genuss in den Vordergrund stellt, fährt mit dem Allrounder und „Genuss-Tipp“ K2 Backup besser.

Den kompletten Testbericht gibt es zum Nachlesen in der Ausgabe 11/2009 der „Alpin“. Die kompakten Testfazits wiederum gibt es hier (Tourenskier unter 2.700 Gramm) und hier (Tourenskier über 2.700 Gramm) auf Testberichte.de.

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