Ratgeber: Der richtige Tennisschuh

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Aufgrund der vielen Richtungswechsel leben Tennisspieler ständig mit der Gefahr, sich am Sprunggelenk oder am Knie zu verletzen. Ein guter Tennisschuh muss deshalb insbesondere im Mittelfuß stabil sein. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von einer geringen Torsion – das heißt, die Achse des Schuhs sollte sich im Idealfall so wenig wie möglich verdrehen lassen. Gute Modelle verfügen außerdem über ein festes Außenskelett und sind im Fersenbereich mit einem speziellen Stabilisator ausgestattet. Allerdings nützt auch der beste Sitz wenig, wenn auf dem Platz die nötige Standfestigkeit fehlt. Äußerst wichtig ist deshalb die Beschaffenheit der Schuhsohle.

Profillose oder strukturierte Sohle?

Grundsätzlich wird zwischen einer profillosen und einer strukturierten Schuhsohle unterschieden. Profillose Sohlen empfehlen sich ausschließlich für Teppichböden, wie sie in vielen Tennishallen zu finden sind. In der Regel ist ein solcher Belag eher stumpf, weshalb immer die Gefahr besteht, dass sich die Sohle in den Fasern des Teppichs verfängt. Mit einer profillosen Schuhsole verringert man dieses Risiko erheblich. Tennisschuhe mit strukturierter Sohle dagegen werden im Outdoor-Bereich eingesetzt, wobei gewöhnliche Sand- oder Ascheplätze am meisten Grip erfordern. Gleichzeitig sollte die Sohle jedoch auch das kontrollierte Gleiten ermöglichen, denn nur so kann man in schwer erreichbare Bälle hineinrutschen, ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren. Wer häufig auf Hartplätzen spielt, benötigt ebenfalls eine Sohle mit Profil. Allerdings sollte die Struktur nicht zu extrem sein, da der Schuh ansonsten nicht genügend Kontakt zum Boden herstellen kann. Im Gegenzug führt eine zu glatte Sohle mitunter zu enormer Verletzungsgefahr. Für Grasplätze eignen sich ebenfalls Schuhe mit durchschnittlicher Sohlenstruktur. Grundsätzlich ist Gras relativ hart, allerdings ähnelt gerade der ausgetretene Bereich um die Grundlinie häufig einem Sandplatz. Entscheidend ist also die richtige Mischung zwischen glatter und strukturierter Sohle.

Dämpfung

Um die Gelenke und den Rücken zu schonen, sollten die Schuhe zusätzlich über eine ordentliche Dämpfung verfügen. Selbst bessere Einstiegsmodelle schützen heutzutage vor allem die Fersen mit einfachen Luftpolstern. Wer höhere Ambitionen hat, sollte jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen. Abhängig vom Preis und vom Hersteller sind die Tennisschuhe mit ausgeklügelten Dämpfungssystemen für verschiedene Fußbereiche ausgestattet. Manche Unternehmen setzen voll auf die Federung des Fersenbereiches, während andere Modelle auch den Mittel- und den Vorderfuß entlasten. Letztlich sollte für alle Ansprüche der passende Tennisschuh zu finden sein.

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